Demenzfreundliche Stadt Graz

Wir arbeiten in der Stadt Graz zusammen, damit Menschen mit Demenz und deren Familien sich gut aufgehoben, integriert und unterstützt fühlen. Seien Sie dabei...

Wir haben bereits beim ersten Vernetzungstreffen wichtige Ziele für uns festgelegt, anhand derer wir Graz demenzfreundlicher machen möchten. Vier Raster sind daraus entstanden, anhand derer wir unsere Projektideen bündeln und ordnen. Die daraus entstehenden Projekte werden in den seperaten Arbeitsgruppen oder aus den entstandenen Kooperationen weiterbearbeitet.

Im Anschluss sehen Sie an was wir arbeiten und was wir erreichen möchten. 

Terminaviso: Das nächste Vernetzungstreffen findet statt:
am 14.05.2019
von 17 - 20 Uhr


Diakoniewerk 

Haus am Ruckerlberg

Nibelungengasse 69/73

8010 Graz





Kunst & Kultur



Ziel: Hoffunggebende Bilder schaffen, die Öffentlichkeit erreichen, Aufklärung, Sensibilisierung und Enttabuisierung, Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, Berührungsängste abzubauen, Zugang zu Kunst und Kultur für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen verstärkt schaffen.

Wettbewerb  für das Projekt der "Demenzfreundlichen Stadt Graz". Hier wollen wir SchülerInnen motivieren, sich in einem Schulprojekt mit der Krankheit Demenz auseinanderzusetzen und deren Assoziation und Ideen für die Demenzfreundliche Stadt Graz umzusetzen.  Finanzierung ist noch nicht sichergestellt.

Weitere Kunst- und Kulturprojekte - Kooperationen suchen

Information/Beratung/Schulung

Ziel: Entlastung im Umgang für Angehörige, Behörden, Einrichtungen etc., Zielgerichte Information zu den verschiedenen Stakeholdern bringen, Ressourcen fördern, Erkrankte und Angehörige barrierefreie Bewegung ermöglichen

Im Rahmen der Demenzfreundlichen Stadt Graz wird einer Bachelorarbeit des Studienzweiges "Soziale Arbeit und Management" begleitet, die im Speziellen auf Maßnahmen der Kliniksozialarbeit bei Diagnose Demenz oder bei Verdacht eingegangen werden. Die Erhebung wird in Form von Leitfrageninterviews erfolgen und daraus werden Vorschläge für eine Umsetzung erarbeitet.
Information und Schulung von:
  • Angehörigen
  • Behörden
  • Feuerwehr
  • Medizinischem Fachpersonal
  • Rettungssanitäter
  • Polizei - Zusammenarbeit mit Gemeinsam sicher und den Tagesbetreuung- Polizisten hospitieren in den Tagesbetreuungen und tragen deren Wissen danach in die Polizeistationen.
  • Ehrenamtliche
Selbsthilfegruppe für Menschen mit Demenz, niederschwellige Betreuung, Wegbeschreibung in der Stadt, Sammeltaxi oder autonomer Bus

Vernetzung und Kooperationen


Ziel: Gegenseitiges Kennenlernen der Anbieter und Angebote in Graz, Probleme sichtbar machen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, Projekte gemeinsam umsetzen, Sensibilisierung und Einbeziehen von Einrichtungen, die indirekt zur Entlastung von Erkrankten und Angehörigen beitragen können.

Vernetzungsveranstaltungen bei den Netzwerkpartnern,
Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten unter den Einrichtungen schaffen.

Pflegeschulen und Rettungstransporte ansprechen und einladen

Bezirksvorsteher je nach Veranstaltungsort zur den Vernetzungstreffen einladen

Vertrauensperson der Grazer Verkehrsbetriebe war beim letzten Treffen anwesend und wird mit uns gemeinsam erarbeiten, wie die MitarbeiterInnen für das Thema Demenz zukünftig sensibilisiert werden kann.

Zwei Gottesdienste "Mit allen Sinnen" wird es auch im Jahr 2019 geben. Weiters wird gerade als Hilfestellung eine Checkliste für Gottesdienste mit Rahmen der Demenzfreundlichen Stadt Graz erarbeitet. 

Suche nach Multiplikatoren in Institutionen und Firmen durch soziale Teilhabe von Firmen, Schulung und "Social Angels", Buschenschank Touren, Demenzbeirat, intensivierende Kontaktpflege mit Gemeinden, Ärztekammer einladen, Kooperation mit Points 4 Action andenken

Gesprächsplattformen


Ziel: Entwicklung von demenziellen Themen/Diskursen weitertreiben, Problemen in den Bezirken durch Dialog entgegenwirken, breites Bewusstsein für das Thema schaffen,

Runder Tisch mit Heimleitung SeneCura, Friedensbüro, Gemeinsam Sicher, Bezirksrat, BewohnervertreterInnen und BürgervertreterInnen im Bezirk Lend organisieren.

Dialogforen zu den Themen: Betreuung versus Pflege; neue Technologie versus Ethik, Wissenschaft versus Praxis

Kriterienkatalog entwerfen, der Richtlinien festlegt, was "Demenzfreundlich" in den verschiedenen Kontexten (Gottesdienst, Schulungen, Veranstaltungen usw.) bedeutet.